31. August 2016

Tabuthema: Tod

Wir werden geboren um zu sterben.
Jeder Mensch weiß, dass man nicht ewig leben kann! Früher oder später sterben wir alle. Aber warum ist das Thema so ein Tabu? Warum können wir den Tod nicht als natürlich betrachten? Warum spricht man nicht über seine Ängste? Ich möchte euch versuchen das Thema näher zu bringen und darüber zu sprechen.



 
Der Tod

Der Tod wird oft als dunkel, kalt, unvermeidbar und unredlich dargestellt. Man versucht es meist vor sich herzuschieben, um sich nicht damit zu beschäftigen. Aber eigentlich geht es einem viel besser damit, wenn man sich damit verfasst! Wir wollen keine Verbindung zu einem Verlust herstellen, wir fürchten die Vergänglichkeit und haben Angst einen geliebten Menschen zu verlieren oder zu verlassen. Spätestens, wenn ein Mensch im näheren Umfeld davon betroffen ist, müssen wir uns zwangsläufig damit auseinandersetzen. Viele fragen sich, wie es nach dem Tod weiter geht - gibt es ein Leben nach dem Tod überhaupt? Jedermann hat andere Vorstellungen davon. Doch wer kann dies wirklich beantworten?!


Die Furcht überwinden
Wer sich mit dem Tod zeitgerecht auseinandersetzt, kann das Leben ganz und gar genießen, ohne Angst. Deshalb ist es sehr wichtig, sich mit der Familie, Freunden oder anderen unabhängigen Menschen, darüber zu unterhalten und seine Furcht mit ihnen teilt.  Denn man ist mit dieser Angst nicht alleine!


Der nächste Schritt
Du hast dich vielleicht schon intensiv damit beschäftigt und fragst dich, wie man es den Hinterbliebenen leichter machen könnte? Da gibt es viele Dinge, worüber man nachdenken sollte. Patientenverfügungen, Testament, Betreuungsvollmacht und und und..


Persönliche Erfahrungen
Ich selber habe 2010 einen geliebten Menschen verloren - meinen Vater. Es hat mir die Füße unter dem Boden weggerissen. Derzeit hatte ich mich noch nie sonderlich mit diesem Thema verfasst, wie so viele.. Und dann kam es wie ein Schlag, ganz unerwartet. 


Mir hat es ungemein geholfen darüber zu reden. Ich spreche jetzt ohne bedenken darüber und auch über meinen Verlust. Es hilft! Natürlich ist es auch sehr wichtig verständnisvolle Menschen um sich zu haben, Familie oder Freunde zum Beispiel. Man trauert gemeinsam und geht zusammen durch die schlimmen Zeiten. Mein Mann war in dieser Zeit zum Glück viel für mich da, denn ich hätte gerne alles über Bord geworfen. Und selbstverständlich wird man nicht so einfach damit fertig, auch jetzt noch nicht. Trauer ist ganz natürlich und auch wichtig. Aber es ist schön nicht alleine zu sein und Leute um einen zu haben, die dich auffangen. 



 

Wie geht ihr mit diesem "Tabuthema" um? Habt ihr schon selber ähnliche Erfahrungen machen müssen? Schreibt es uns.

 

xoxo Jacky


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